Vertragswerkstätten sind auf bestimmte Automarken spezialisiert und von den entsprechenden Herstellern autorisiert. Zumeist sind sie direkt an einen Autohändler angeschlossen. Die Markenbindung hat natürlich ihren Preis, denn hier sind besonders geschulte Kraftfahrzeugmeister sowie Facharbeiter tätig und es werden auch nur Originalersatzteile eingebaut.

Demgegenüber gibt es sogenannte freie Werkstätten, die herstellerunabhängig sind und praktisch jedes Fabrikat reparieren. Die Reparaturkosten fallen um einiges günstiger aus als in den hochpreisigen Vertragswerkstätten. Zum einen werden geringere Arbeitslöhne berechnet, zum anderen kommen je nach Kundenwunsch neben neuwertigen auch gebrauchte Originalteile oder billigere Nachbauten zum Einsatz.

Wer ein Auto finanzieren will – ganz gleich ob Neuwagen oder hochwertiger Gebrauchtwagen – sollte bei der Wartung nicht an der falschen Stelle sparen. Garantieansprüche gegenüber dem Hersteller erlöschen nämlich, wenn das Auto nicht gemäß der im Scheckheft aufgeführten Inspektionsintervalle von einer zugelassenen Vertragswerkstatt gewartet wird. Auch der Wiederverkaufswert eines nicht scheckheftgepflegten Wagens sinkt, weil Durchsichten und der regelmäßige Wechsel von Verschleißteilen gar nicht oder nicht fachgerecht ausgeführt sein könnten. Zwar bieten auch freie Werkstätten diesen Service an und stempeln das Scheckheft ab, aber die Herstellergarantie besteht nur bei Inspektionen in Vertragswerkstätten. Gerade bei finanzierten Autos lohnt sich dies zum Werterhalt. Bei http://www.1a-finanzmarkt.de/ erhält man Tipps zum Thema Autofinanzierung.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Vertragswerkstätten dieser Marken gemacht:

  • BMW
  • Toyota
  • Mercedes

Besonders hier empfehle ich den Besuch bei der Vertragswerkstatt, der Service war sehr gut bei preislicher Fairness.

Selbstinstandsetzung

Für ältere Gebrauchtwagen oder Unfallfahrzeuge mit geringem Restwert ist eine preisgünstige Instandsetzung in einer freien Werkstatt durchaus empfehlenswert. Nach Garantieablauf oder bei erheblich wertmindernden Unfallschäden spielt das Scheckheft keine Rolle mehr. Freie Werkstätten arbeiten nicht nach vorgegebenen Richtlinien wie Vertragswerkstätten, so dass sie nur das für die Sicherheit oder Fahrbereitschaft wirklich Notwendige durchzuführen brauchen. Ist beispielsweise nur ein kleines Verschleißteil defekt, wird nicht gleich eine ganze Baugruppe getauscht, nur weil der Hersteller es so vorschreibt. Schließlich verdient der auch an Ersatzteilen.

Fazit: Neuwagen oder sehr gute Gebrauchtwagen sind in einer Vertragswerkstatt am besten aufgehoben, auch wenn die Arbeiten dort teurer sind. Freie Werkstätten sind bei älteren Fahrzeugen oder schweren Unfallschäden günstiger.

Foto: The Car Spy // Flickr




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