Schon seit langer Zeit sind die Menschen daran interessiert ein umweltschonendes Auto zu entwickeln. Klimadiskussion, nachhaltiger Lebensstil und ein wachsendes ökologisches Bewusstsein sind Triebfedern hierfür.
Hohe Kosten – wenig Ladestationen
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Man glaubt mit den Elektroautos sei ein großer Fortschritt getan, jedoch hat auch das Elektroauto seine Nachteile. Vorweg sollte man sagen das bei einer Anschaffung eines Elektroautos mit vorerst hohen Kosten zu rechnen ist und diese sich erst nach ein paar Jahren rentieren, wenn das System der Ladestationen besser organisiert ist. Nissan bietet zum Beispiel den „Nissan Leaf“ für 5 Personen an. Dieses Auto wird mit einem 90kW Lithium-Ionen Akku betrieben, wobei die Reichweite bei 24 kWh gerade mal 160 Kilometer ist. Also ist hier eine längere Reise gut vorzubereiten, denn es fehlt derzeit noch an Auflade- sowie Schnellladestationen in ganz Deutschland. Hier wird angestrebt dies auch mit anderen Ländern zu verbessern. Nissan wollte sich nicht zu den Kosten für das Auto äußern, jedoch ist bekannt, dass allein der Akku Kosten in Höhe von 7.500 Euro verursacht. Daraus resultiert sich gleich der nächste Nachteil. Dieser Akku benötigt viel Platz und somit fällt viel Stauraum im Auto weg und die übrige Nutzlast wird dadurch sehr gering.
Elektro nicht unbedingt gleich umweltschonend

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Weiterhin sollte man nicht oberflächlich denken und meinen man schont die Umwelt, sobald man ein Elektroauto besitzt, denn zum aufladen werden für die Stromgewinnung täglich Tonnen von Kohle verbrannt. Für die Politik ganz wichtig hier ist die Diskussion über den Atomausstieg. Die Ladung der Akkus zieht sich über Stunden hin, es sei denn man hat eine Schnellladestation in seiner Nähe. Gerade im Winter fehlt es derzeit noch an einem ausgefeilten Batteriemanagement, denn hier fehlen noch die leistungsfähigeren Batterien. Die Lebensdauer der Batterien muss noch deutlich verbessert werden, denn auch hier sind noch sehr viele Entwicklungslücken vorhanden.
Für jemanden der nur Kurzstrecken zur Arbeit oder im Alltag zurück legt ist ein Elektroauto mit Sicherheit eine Anschaffung wert, jedoch für längere Strecken sollte man auf Verbesserungen in der Entwicklung warten.
Auch Mitsubishi will bis Ende 2010 den „i-Miev“ auf den Markt bringen. Die Anschaffungskosten hier liegen bei 30.000 Euro und erst nach einer großen Abnahmemenge wird sich hier der Preis senken. Bleibt hier zu hoffen, das Mitsubishi viele Verbesserungen vorweisen kann und sich die Anschaffung eines solchen Fahrzeuges dann lohnt.
Übrigens bietet der Autoverleiher Sixt brandaktuell einen Mini One E (für elektrisch) in seinem SIXTI Car Club in Berlin an.
Hybridautos gelten als Trend der Zeit. Sie beruhigen das Klima – Gewissen, bieten aber trotzdem keinen Abschläge in Sachen Fahrkomfort und Kilometerdistanz.
Toyota Prius Hybrid
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Die japanische Autofirma Toyota hat auf dem Genfer Autosalon die 3. Evolutionsstufe seines Prius gezeigt. Der neue Prius hat einen Normverbrauch von 3,9 Litern und weist den CO2-Wert von 89 g/km auf. Für die nächste Generation der Prius-Kraftquelle hat Toyota rund neunzig Prozent aller Komponenten komplett neu entwickelt. Die Konsequenz ist ein leichterer, festerer und noch effizienterer Motor. Die Ingenieure steigerten die Leistung von Benzin- und Elektromotor um zweiundzwanzig % auf 136PS. Der Hybrid kann kurze Fahrtwege auch ausschliesslich nur mit Elektromotor fahren.
Anstelle des bisher verwendeten eineinhalb Liter-Benziners kommt nun ein 1,8-Liter-Antrieb zum Einsatz, der eine Stärke von 98 PS offenbart und ein hohes Drehmoment von 142 Newtonmeter erlangt.
Der Fahrer hat im gezeigten Modell mehrere Fahrprogramme zur Auswahl: den rein elektrischen Modus, den Sparmodus sowie den kräftigen Modus für flottes Fortbewegen.
Nebst einem stark verbesserten Design mit einem Luftwiderstandswert von nur 0,25 und einem neu aufgebauten, ergonomischen Fahrersitz verfügt der neue Prius auch über eine Reihe technischer Besonderheiten. Dazu gehören unter anderem das von Solarenergie betriebene Lüftungssystem, das Pre-Crash Safety System PCS sowie die LED-Scheinwerfer.
Das Urteil: Der richtige Schritt in die Zukunft!