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27. Januar 2012
Bei der Anschaffung einer Autodachbox sollte immer berücksichtigt werden, wie viele Personen im Haushalt leben und dann auch mit verreisen. Denn was für zwei Personen gut klappt, das kann dann bei einer Familie ganz schnell zu eng geraten. Der Familienurlaub kann einen Mittelklassewagen sehr schnell an die Beladungsgrenzen bringen. Hier sind Autodachboxen immer sehr beliebte Alternativen zu einem Anhänger am Auto. Die gängigen Modelle warten hier mit einem Ladevolumen von 300 bis 500 Liter auf. Dies ist dann ungefähr so viel Platz, wie sich im Heck eines Autos der Kompaktklasse findet. Dadurch kann eine Autobox das Fassungsvermögen für eine vierköpfige Familie verdoppeln.
Information vor dem Kauf
Bereits vor dem Kauf ist es empfehlenswert, sich bewusst zu machen, wofür die Autodachbox ihre Verwendung finden soll. Gerade bei einem Transport von Wintersportgeräten wie Skiern oder Snowboards sind die exakten Maße dieser Gegenstände zu ermitteln und dann bei der Anschaffung zu berücksichtigen. Zusätzlicher Stauraum, der eher weniger genutzt wird und der dann zuhause gelagert werden muss – gerade wenn in der Wohnung wenig Platz zur Verfügung steht, sollte man eine faltbare Box in Erwägung ziehen. Diese kann bei Bedarf recht schnell eingelagert werden braucht wenig Raum.
Unterstützend für den Kauf bietet der Verkehrsclub aus München eine umfassende Kaufberatung an. Insgesamt acht Dachboxen im Preissegment von 165 bis 360 Euro wurden getestet. «Qualität hat ihren Preis», lautet das Fazit des ADAC. «Die teuren Boxen sind spürbar hochwertiger verarbeitet und glänzen mit durchdachten Detaillösungen.» Im Rahmen der Tests wurde außerdem ermittelt: Manches Produkt ist bei Regen undicht.
Dachboxen im Test
Der ADAC hat 2011 verschiedene Varianten von Dachboxen getestet. Dabei wurden nicht nur erhebliche Sicherheitsmängel entdeckt. Der Test ergab sogar teilweise massive Verbrauchertäuschungen seitens der Hersteller.
Wenn man in den Winterurlaub startet, dann ist es nicht empfehlenswert, einfach die erstbeste Dachbox auf das Auto zu schnallen. Leider sind nicht alle Dachboxen wirklich für den Transport der Wintersportgeräte wie Ski geeignet. Das hat der ADAC in einem Dachboxen-Test 2011 festgestellt. Hier kamen acht Modelle in der Preisklasse 180 bis 540 Euro auf den Prüfstand. Die dabei entdeckten Schwächen sind sehr vielseitig. Die Mängel beinhalten teilweise gravierende Sicherheitsmankos bezüglich der Kälteempfindlichkeit bis hin zu besonders dreisten Verbrauchertäuschungen. Dabei fiel eine Dachbox sogar mit Pauken und Trompeten total durch: Beim Auto-Crash-Test durchschlugen die Skier in der Dachbox der MAC Daytona 500 die Außenwand. Diese Dachbox ist darüber hinaus noch ausgesprochen kälteempfindlich. Der Kältetest bei minus 20 Grad zeigte, dass das Material dieser Box spröde wurde und deshalb ein großes Loch im Deckel entstand.
Vier Autoboxen erhielten das Gesamturteil “gut”. Eine einzige Box wurde noch mit “befriedigend” bewertet. Als Testsieger ging die Thule Dynamic 800 hervor, allerdings nicht mit voller Zufriedenheit der Tester. Denn hier gaukelt der Hersteller seinen Kunden mehr Stauraum vor, als die Box dann tatsächlich bereitstellt. Rund 30 Prozent größer sollte sie sein, so der Hersteller. Wen dies nicht stört, der ist mit dieser Autodachbox von Thule aber gut bedient. Die Verarbeitung und die Handhabung überzeugten bei der Dynamic 800 voll und ganz.
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